Das Online-Magazin für saisonalen Genuss.
22. Juli 2018

Spitzpaprika

Spitzpaprika sind im Vergleich zu den anderen Paprikasorten spitzer in der Form und voller im Geschmack.

Spitzpaprika

Spitzpaprika sind im Vergleich zu den anderen Paprikasorten spitzer in der Form und voller im Geschmack.

Sie sind süßlicher und bekömmlicher, bringen aber genauso viele Vitamine und gesunde Inhaltsstoffe mit wie ihre Verwandten. Ein Dank an den Seefahrer Kolumbus, der diesen Vertreter aus der großen Familie der Nachtschattengewächse von seinen Streifzügen durchs damals noch unbekannte Amerika nach Europa mitbrachte.

„Gefüllte Spitzpaprika mit Frischkäse, Rucola und gerösteten Pinienkernen sind eine leckere Abwechslung fürs Abendbrot.“

Angelika Krützfeldt, Obst- und Gemüseexpertin

Die sind spitze

Sie sind länglicher, süßer und bekömmlicher als die normalen Paprika. Die Rede ist von den roten Spitzpaprika, die vor allem außerhalb der Tomatensaison eine tolle Alternative für eben diese sind. Die Spitzpaprika beweist einmal mehr die große Formen- und Farbvielfalt ihrer Pflanzengattung. Sie ist schmaler als die bauchige Gemüsepaprika und dicker als die dünne Peperoni. Im reifen Zustand sind Spitzpaprika rot, haben meist ein kräftiges Aroma und sind mit ihrer feineren Schale leichter verdaulich als die anderen Sorten. Allen gemeinsam sind die wertvollen Inhaltstoffe, die gerade jetzt am Ende des Winters besonders guttun: viel Vitamin A und C sowie wertvolle rote Pflanzenfarbstoffe, die Anthocyane.

Tomatenrot mit viel Aroma

Die knallroten Spitzpaprika sind besonders in der kalten Jahreszeit eine willkommene Alternative zu Tomaten und anderen Sommergemüsesorten. Paprikaliebhaber mögen sie sowieso, aber auch Kinder und Gemüsemuffel lassen sich meist von Spitzpaprika locken, da sie etwas süßer sind als die anderen Paprikaverwandten. Spitzpaprika gehören zu den Gemüsesorten, die erst in den vergangenen Jahren hierzulande im Gemüseregal aufgetaucht sind. In den Mittelmeerländern stehen sie schon lange auf dem Speisezettel, was auch an der Vielzahl leckerer mediterraner Zubereitungsvarianten abzulesen ist.

Leckere Abwechslung garantiert

Es mag an der Heimat in Mittel- und Südamerika liegen, dass dieses leuchtende Gemüse besonders gut zur leichten Küche passt. Empfehlenswert ist die Kombination mit den sogenannten Supergrains Couscous, Bulgur, Polenta und Hirse. Die Getreideprodukte machen sich gut als alternative Beilagen, wobei Couscous und Bulgur als Weizenprodukte Gluten enthalten, während Polenta und Hirse glutenfrei sind. Geschnittene Spitzpaprika, mit Couscous, Olivenöl und Lauchzwiebeln vermengt, sind eine gesunde Mahlzeit und eignen sich zum Beispiel prima zum Mitnehmen zur Arbeit. Ausprobieren!

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