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14. November 2018

Petersilienwurzeln

Petersilienwurzeln sind berühmt und beliebt als würzendes Gemüse für Suppen und Eintöpfe.

Petersilienwurzeln

Petersilienwurzeln sind berühmt und beliebt als würzendes Gemüse für Suppen und Eintöpfe.

Ihr intensiver, leicht süßlicher Geschmack verbindet die Aromen der Zutaten zu einem harmonischen Ganzen. Doch Petersilienwurzeln sind viel mehr als Bestandteil des Suppengrüns. Die kreativen Köpfe der Kochprofis haben diesem uralten Gemüse zu einem wunderbaren Comeback verholfen. Das ist ein Glück!

Duftende Rüben

Dieses Wintergemüse schafft mit Leichtigkeit den Sprung von der Statistenrolle im Suppengrün zum Hauptdarsteller des Menüs. Dabei helfen der Petersilienwurzel ihr intensives Aroma und ihre gute Bekömmlichkeit. Besonders raffiniert schmecken Petersilienwurzeln, wenn sie in Butter gedünstet und leicht karamellisiert werden. So schenken sie klassischen Geflügel- und Wildgerichten einen neuen Klang. Fein püriert stehlen sie mit ihrem Aroma und Duft dem Kartoffelpüree glatt die Schau. Als Cremesuppe lassen sie ein Menü mit Fanfaren beginnen. Hat dieses Gemüse eine Extraportion Aufmerksamkeit nötig? Ja! Die Petersilienwurzel fristet völlig zu Unrecht ein Schattendasein im Suppengrün, wo sie sich brav der Möhre und dem Sellerie unterordnet. Daher Vorhang auf für dieses duftende Wintergemüse!

Feines, intensives Petersilienaroma

Petersilienwurzeln haben ein intensives Aroma, darüber sind sich alle einig. Wie das allerdings genau zu beschreiben ist, da gehen die Meinungen auseinander: Auf jeden Fall wie Petersilie und ein bisschen wie Pastinake, nur intensiver, und auch ein bisschen wie Sellerie, nur feiner. Wie der Name schon andeutet, ist die Petersilienwurzel eng mit der Petersilie verwandt. Ihre Blätter sehen aus wie die der glatten Petersilie, sind aber noch etwas größer. Obwohl die Wurzel in ihrem Namen steckt, ist sie strenggenommen, also botanisch, eine Rübe.

Auf die Form kommt es an

Auf den ersten Blick sind sie einander zum Verwechseln ähnlich, die Petersilienwurzel und die Pastinake. Der Kennerblick aber sieht sofort: Bei Petersilienwurzeln ist der Blattansatz am oberen Ende nach oben gewölbt – und nicht eingesunken wie bei Pastinaken. Das unverwechselbare Aroma der Petersilienwurzeln steht Suppen und Eintöpfen gut, passt zu Fisch und Fleisch und macht gebraten, gekocht oder als geraspelte Rohkostvariante im Wintersalat Eindruck.

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14. November 2018