Das Online-Magazin für saisonalen Genuss.
14. November 2018

Butternutkürbisse

Butternutkürbisse überzeugen mit einem nussigen, leicht buttrigen Geschmack.

Butternutkürbisse

Butternutkürbisse überzeugen mit einem nussigen, leicht buttrigen Geschmack.

Im Gegensatz zu anderen Kürbissorten mit eher festem Fruchtfleisch, das auch mal ein bisschen faserig sein kann, ist der Butternut so zart, dass er auf der Zunge zergeht. Damit begeistert er nicht nur Kürbisfans, sondern auch die, die eigentlich nicht so auf Kürbis stehen. Und auch Babys lieben ihn.

„Der Butternutkürbis ist ein Geheimtipp und wegen seines köstlichen Geschmacks nur zu empfehlen.“

Raimund Schley, stellvertretender Marktleiter

Zungenschmeichler

Außen sind sie eher ein bisschen blass. Doch innen versteckt sich orangefarbenes Fruchtfleisch, mit dem sich so bunte Gerichte zaubern lassen, wie ein sonniger Herbsttag Farben hat. Kürbis ist nicht gleich Kürbis. Das ist mal klar. Diese Tatsache basiert nicht nur auf bloßer Größe und Äußerlichkeiten. Vielmehr teilt sich die große Familie der Kürbisse seit der steilen Karriere des Hokkaidos in die, die umständlich geschält werden müssen, und eben den einen, dessen Schale beim Kochen so weich und zart wird, das sie dranbleiben darf – was bei Kürbissen viele Punkte auf der Beliebtheitsskala bringt. Da dieser eine Kürbis genug Aufmerksamkeit bekommt, geht es hier und heute um einen anderen – einen, der im tosenden im Jubel um den Hokkaido leicht untergeht. Die Rede ist vom Butternutkürbis.

Viel Fruchtfleisch, wenig Kerne

Wer die vierte Jahreszeit winterlich begrüßen möchte, kocht den Butternut zu einer sämigen, gelben Suppe, verfeinert mit Curry und Orangensaft. Wer dem Spätsommer noch etwas nachhängen möchte, grillt den halbierten Kürbis im Ofen und würzt mit Rosmarin, Knoblauch und Zitronengras. Beide Male hervorragend, beide Male Butternut. Dieser Kürbis mit seinem zarten Fruchtfleisch, der leicht süßen Note und verhältnismäßig wenig Kernen überrascht mit Vielfalt.

Herzhafter Herbst

Der Birnenkürbis, wie der Butternut wegen seiner Form auch heißt, wird meist als Suppe oder Püree verarbeitet. Das ist lecker, aber auch ein bisschen vertan. Der Butternut ist das, was landläufig Allroundtalent genannt wird: geröstet als Beilage, eingelegt für später, roh im Salat, im Risotto, im Gemüsekuchen. In den USA sind süße Varianten wie Pudding und Pie beliebt – das soll probieren, wer mag. Das Würzen ist beim Butternut ebenfalls unkompliziert. Es passen Gewürze wie Knoblauch, Curry und Chili, aber auch Salz und Pfeffer, vielleicht einige frische Kräuter, stehen diesem Kürbis gut zu Gesicht. Nur zu!

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14. November 2018