Das Online-Magazin für saisonalen Genuss.
23. August 2019

Pflaumen

Pflaumen bezeichnen eigentlich ganz verschiedene Obstsorten: echte Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden. Lecker sind sie alle, aber hier soll es diesmal um die echten Pflaumen gehen. Ihr eindeutiges Erkennungsmerkmal ist die Bauchnaht von oben bis unten. Der Pflaumenkuchen vom Blech mit Schlagsahne ist für viele der absolute Klassiker. Aber wie wäre es mal mit Putenkeule in Pflaumensoße?

Pflaumen

Pflaumen bezeichnen eigentlich ganz verschiedene Obstsorten: echte Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden. Lecker sind sie alle, aber hier soll es diesmal um die echten Pflaumen gehen. Ihr eindeutiges Erkennungsmerkmal ist die Bauchnaht von oben bis unten. Der Pflaumenkuchen vom Blech mit Schlagsahne ist für viele der absolute Klassiker. Aber wie wäre es mal mit Putenkeule in Pflaumensoße?

„Wir lieben Pflaumen mit Klunkern. Dafür entsteinte Pflaumen aufkochen lassen. Bällchen aus Mehl, Ei, Wasser, Zucker und Salz formen und zur Suppe geben.“

Kristin Thern, Obst- und Gemüseexpertin im Markant-Markt Boltenhagen

Das Sonnenobst

Pflaumen wird so einiges nachgesagt. Sie sollen die Verdauung ankurbeln und gegen Osteoporose helfen, für gute Laune sorgen und Stress lindern. Ganz sicher ist eines: Sie sind rundum außergewöhnlich.

Die Sache mit den Ballaststoffen

Pflaumen werden oft im Zusammenhang mit Ballaststoffen erwähnt. Das Wort klingt so, als bräuchte kein Mensch diesen schweren und unnützen „Ballast“. Richtig ist: Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel. Sie können zwar vom menschlichen Enzymsystem nicht abgebaut werden, sind aber dennoch besonders wertvoll und unverzichtbar für das Wohlbefinden – eine ausreichende Zufuhr ist also wichtig. Ballaststoffe sorgen für ein Sättigungsgefühl, reinigen die Darmwand, stimulieren die Darmtätigkeit und fördern die körpereigene Abwehr. Besonders in getrockneten Pflaumen stecken reichlich Ballaststoffe; frische Früchte rangieren im Vergleich zu anderem Obst eher im Mittelfeld. Ein Grund mehr, bei Pflaumen ruhig reichlich zuzugreifen.

Du Pflaume!

Pflaumenbäume begleiten den Menschen seit vielen Jahrtausenden. Entsprechend tief ist der Baum im Volkswissen verankert. In Ostasien gilt er als Baum der Erkenntnis. Die prallen, saftigen Früchtchen versprechen Glück und Erfolg, vor allem bei Dingen, die die Liebe, das Vergnügen und den Genuss betreffen. Wer hingegen mit „Hey, du Pflaume“ angesprochen wird, fühlt sich beschimpft und darf beleidigt sein. Aber das ist ein anderes Thema. Jetzt gilt: Ran an die Früchte!

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