Das Online-Magazin für saisonalen Genuss.
14. November 2018

Transparenz aus der Tüte

Seit 15 Jahren gilt bei Frosta in Bremerhaven ein firmeneigenes Reinheitsgebot: Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Zusatzstoffe sind tabu, produziert wird nur mit rein natürlichen Zutaten. Für alles, was drinsteckt, gibt‘s einen extra Herkunftsnachweis.

Transparenz aus der Tüte

Seit 15 Jahren gilt bei Frosta in Bremerhaven ein firmeneigenes Reinheitsgebot: Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Zusatzstoffe sind tabu, produziert wird nur mit rein natürlichen Zutaten. Für alles, was drinsteckt, gibt‘s einen extra Herkunftsnachweis.

Torsten Schott strahlt. „Hier koche ich so, wie ich es gelernt habe, mit echter Sahne und Butter, mit Vollmilch und Mehlschwitze, mit frischen Zutaten und Kräutern.“ Der Koch entwickelt seit 31 Jahren für Frosta in Bremerhaven Fertiggerichte. Seit 2003 macht ihm das noch mehr Spaß. Seitdem kommen bei Frosta nur noch natürliche Zutaten in die Tüte. „Wir setzen auf den ursprünglichen Geschmack und auf Transparenz“, sagt Vertriebsmanager Sirko Brix. „Warum sollen wir künstlich zugeben, was natürlich viel besser schmeckt?“

1 Um möglichst viel Geschmack und viele Nährstoffe zu erhalten, verarbeiten die rund 1.200 Mitarbeiter in der Produktion vor allem tiefgefrorene Zutaten. „Sie werden allein durch die Kälte konserviert, müssen nicht extra behandelt werden“, so Sirko Brix. Gerade fährt Arne Schimmelpfennig Kartons mit tiefgefrorenem Spargel und Lachs aus dem minus 22 Grad kalten Lager zu einer Rampe. Von hier aus gelangen sie in die Produktion.

2 Derweil wiegt Dominic Such in der Gewürzküche die Stärke, das frisch gemahlene Salz und weitere Gewürze für das Pfan- nengericht „Wildlachs in Kräuterrahm“ ab. Die Gewürze werden mit frischer Milch und Sahne verrührt. Diese Soße vermengt ein Mischer schließlich mit tiefgekühlten frischen, gehackten Zwiebeln, Karotten und Reis.

3 Separate Förderbänder transportieren den Lachs, den grünen Spargel sowie die Reis-Karotten-Würzmischung zu einer höher gelegenen Waage. Diese fügt die Zutaten für die 375-Gramm-Packung zusammen. Zuerst fällt der Lachs, anschließend der Spargel in die Tüte.

4 „Da Lachs und Spargel vom Gewicht leicht variieren können, füllen wir die Tüten zum Schluss mit der Reismischung bis zur gewünschten Menge auf“, erklärt Sirko Brix.

5 Nun schließt eine Maschine die Portionsbeutel, die mit Farben auf Wasserbasis bedruckt sind. Jede Tüte wird noch einmal gewogen und geröntgt, um sicherzugehen, dass sich keine Fremdkörper darin befinden. Für jede Zutat listet Frosta den exakten Herkunftsnachweis auf. „Wir legen Wert auf Geschmack und Qualität und pflegen zu unseren Lieferanten langjährige Beziehungen“, so der Vertriebsmanager.

6 Während Mitarbeiter die Tüten verpacken, bereitet Torsten Schott in der Entwicklungsküche eine Portion vom Wildlachs in Kräuterrahm zur Qualitätsprüfung zu.

7 Sirko Brix und Torsten Schott probieren, ob Konsistenz, Farben und Geschmack stimmig sind. Sie nicken: „Es schmeckt lecker – wie selbst gekocht.“

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14. November 2018