Das Online-Magazin für saisonalen Genuss.
22. Juli 2018

Marmorierter Grillgenuss

Das Schweinenackensteak gehört zu den kulinarischen Lieblingen der Deutschen und ist bei fast jeder Grillparty dabei: Ob mariniert oder naturbelassen: Bei richtiger Zubereitung hat das saftige Fleischstück seinen großen Auftritt!

Marmorierter Grillgenuss

Das Schweinenackensteak gehört zu den kulinarischen Lieblingen der Deutschen und ist bei fast jeder Grillparty dabei: Ob mariniert oder naturbelassen: Bei richtiger Zubereitung hat das saftige Fleischstück seinen großen Auftritt!

Das Nackensteak, auch Schweinekamm genannt, stammt aus dem Nacken (Hals/Kamm) des Schweins und bietet Genießern saftiges, zartes Muskelfleisch. Kenner wissen: Leicht marmoriert, also etwas durchwachsen muss es sein oder einen Fettrand aufweisen, damit es seinen intensiven Geschmack voll entfaltet. Das sogenannte intramuskuläre Fett zaubert die besondere Note ins Schweinenackensteak und sorgt dafür, dass es auch auf dem Grill nicht trocken wird. Diese Marmorierung ist gerade bei kurzen, heißen Garmethoden wichtig – nur dann bleibt das Fleisch saftig. So mancher Grillfan liebt dieses Extra. Alle anderen schneiden es einfach vor dem Verzehr ab.

„Ein Grillfest ohne Nackensteak vom Schwein – das geht gar nicht! Vor allem unsere drei marinierten Varianten sind bei den Kunden sehr beliebt: Kräuter-Senf-,Paprika- und Trüffel-Marinade. Mein persönlicher Favorit: Kräuter-Senf.“

Guido Schiller, Fleischexperte

Weniger Kalorien als gedacht

Laut dem Verband der deutschen Fleischwirtschaft überschätzen viele Verbraucher den Kaloriengehalt von Schweinefleisch. So hat Nackensteak vom Schwein, je nach Marmorierung, etwa 210 Kilokalorien pro 100 Gramm – und damit sogar einen Hauch weniger als Rindernackensteak (rund 220 Kilokalorien). Es enthält ungefähr 18 Gramm Eiweiß, 1,5 Gramm Kohlenhydrate und 15 Gramm Fett.

Sanfte Behandlung – saftiger Genuss

Fürs Schweinenackensteak gilt wie für jedes Fleisch vom Grill: Je sanfter die Behandlung, umso zarter der Genuss. Dazu gehört, dass das Nackensteak (wie jedes Fleisch) eine Weile bei Zimmertemperatur ruhen sollte, bevor es auf den Grill kommt. Andernfalls wird es außen zu schnell schwarz, bevor es innen richtig gegart ist. Wichtig ist auch, erst nach dem Grillen zu salzen, da Salz dem Fleisch den Saft entzieht. Per Test mit der Grillzange kann der Barbecue-Meister den Gargrad feststellen: Fühlt sich das Nackensteak bei leichtem Druck mit der Zange weich an, ist es innen noch roh; gibt es etwas nach, muss es noch eine Weile brutzeln; gar ist es, wenn es sich fest anfühlt. Manche Experten verschönern das Grillgut zusätzlich durch ein sogenanntes Branding, indem sie das Fleisch auf einer Seite angrillen, bis die Streifen des Grillrosts zu sehen sind, und es dann umdrehen. Der auf der Oberseite austretende Saft zeigt: runter vom Grill und rauf auf den Teller!

Verführerische Marinaden-Vielfalt

Bei Freunden gegrillter Leckerbissen ist Schweinenackensteak auch in marinierter Form sehr beliebt. An der Fleischtheke verführen verschiedene Sorten zu vielfältigem Genuss. Schier unendliche Möglichkeiten bieten selbst gemachte Marinaden – die kulinarische Bandbreite reicht von klassisch, mediterran oder asiatisch über chilischarf bis zu süßlich oder fruchtig-frisch, wie unser Hierleben-Rezept für Grillsteak in Kiwimarinade. Die Grillsaison kann beginnen!

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22. Juli 2018