Das Online-Magazin für saisonalen Genuss.
19. Februar 2019

Verführung aus dem Meer

Garnelen gehören bei uns zu den beliebtesten Meeresfrüchten und sind besonders in mediterranen und asiatischen Gerichten der Star. Ob warm oder kalt: Die saftigen Krustentiere schmecken köstlich, sind kalorienarm und reich an Proteinen.

Verführung aus dem Meer

Garnelen gehören bei uns zu den beliebtesten Meeresfrüchten und sind besonders in mediterranen und asiatischen Gerichten der Star. Ob warm oder kalt: Die saftigen Krustentiere schmecken köstlich, sind kalorienarm und reich an Proteinen.

Wenn sie ihr Aroma in der Pfanne mit Knoblauchduft vereinen, ist die kulinarische Verführung perfekt: Garnelen sind eine Delikatesse! Ihr zartes, helles Fleisch überzeugt sowohl als warmer Sologenuss als auch in Pasta-, Reis- oder Couscousgerichten sowie in Suppen. Auch auf Brunch-Büfetts ist kalter Garnelensalat heiß begehrt. Da erfreut es umso mehr, dass Garnelen die Kalorienbilanz kaum belasten. 100 Gramm haben nur rund 90 Kilokalorien und bilden mit 18 Gramm Eiweiß eine gute Proteinquelle. Außerdem sind sie reich an Jod, Selen und Zink.

„Garnelen sind äußerst lecker und gesund. Ich esse sie am liebsten pfannengebraten mit gutem Olivenöl, Ingwer, Zitrone, Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer. Als Krönung kommt ein Schuss Noilly Prat dazu – köstlich!“

Thilo Schmitz, famila-Warenbereichsleiter Fisch

Garnelen haben Fühler, Scampi Scheren

Doch was sind eigentlich Garnelen – und worin unterscheiden sie sich von den Scampi? Garnelen gehören zu den Langschwanzkrebsen und haben im Gegensatz zu Scampi keine Scheren, sondern lange, antennenähnliche Fühler. Ihr Schwanz ist seitlich abgeflacht und spitz zulaufend, während Scampi, die kleinen Verwandten des Hummers, einen deutlich breiteren Schwanz besitzen. Der Körper der Garnele ist langgestreckt, etwas zylindrisch und leicht gebogen mit dünner Schale. Scampi haben im Vergleich dazu einen breiteren Körper und eine dickere Schale. Garnelen sind knackig-fest mit süßlichem, teils leicht mineralischem Aroma. Scampifleisch dagegen ist marzipanähnlich mit etwas nussiger Note.

Kleine Namenskunde

Je nachdem, wie groß sie sind und in welchem Land man sie bestellt, findet man Garnelen unter unterschiedlichen Bezeichnungen. In Spanien heißen sie Gambas oder Camaróns, die Franzosen sagen Crevettes, und in Italien sind sie als Gamberetti bekannt. Der englische Name einer kleineren Garnelenart lautet Shrimps, größere werden Prawns genannt, ganz große Garnelen sind im Handel als King Prawns, Tiger Prawns oder Jumbo Prawns bekannt. Übrigens wird unsere kleine, feine Nordseekrabbe oft bei den Garnelen eingeordnet, was zoologisch eigentlich falsch ist, da Nordseekrabben Scheren haben und zu den Kurzschwanzkrebsen gehören.

Rosa: das Signal zum Genuss

Die meisten Garnelen stammen aus asiatischen Zuchtbetrieben. famila bietet in den elf norddeutschen Frischfischabteilungen aber auch die White-Tiger-Garnele „Cara Royal“ von der Garnelenfarm Grevesmühlen an. In dieser modernen Aquakultur in Mecklenburg-Vorpommern gilt das Motto „Klasse statt Masse“. Die Zubereitung ist ganz unkompliziert: Garnelen werden einfach kurz in Öl gebraten, gegrillt oder gekocht. Sobald sie eine rosa Farbe annehmen und sich krümmen, sind sie bereit zum Genuss. Das gilt auch bei unserem Hierleben-Rezept für Garnelensalat mit Avocado und Pinienkernen.

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19. Februar 2019