Mit gutem Gewissen genießen
Wer das Restaurant im Hotel Alter Muschelsaal betritt, der bleibt erst einmal verdutzt stehen und staunt: Zehntausende Muscheln verzieren die Wände. Jede einzelne erzählt die jahrhundertealte Geschichte dieses traditionsreichen Hauses. Die vierte Generation ist jetzt am Start, und Koch Erik Kolle nutzt gern die alten Rezepte für Büsumer Krabbensuppe, Kabeljaufilet oder Lammlachs. Das Hotel hat 24 moderne Zimmer. Der urige Hafen des Nordseeheilbads Büsum ist gleich um die Ecke.Köstlicher Seelachs, knusprig gebratene Scholle oder Forelle blau: famila garantiert den Genuss mit gutem Gewissen. Gemeinsam mit dem Kieler Großhändler Wiese & Kruse hat sich das Unternehmen einem besonders verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensmittel Fisch verpflichtet.
Foto(s): Frederik Röh
Die Kundinnen und Kunden sind sensibel geworden, wenn es um Fischerei und Seafood geht. „Wir alle, von der Fischereiwirtschaft über den Handel bis zum Konsumenten, sind aufgerufen, achtsam und schonend mit den Schätzen der Meere umzugehen“, betont Dirk Schrader, Inhaber des 1872 gegründeten Fischgroßhandels Eduard Wiese und Ivens Kruse auf dem Kieler Seefischmarkt. „Wir müssen dafür sorgen, dass auch nachfolgende Generationen Fisch genießen können.“ Um diese wertschätzende Kultur umzusetzen, hat famila für seine Frischfischtheken hohe Qualitätsvorgaben festgelegt: Eine nachhaltige Bewirtschaftung aller Fischbestände und eine umweltschonende Fischerei stehen an erster Stelle. „Alle Fische werden ausschließlich in EU-zugelassenen Betrieben etwa im dänischen Hanstholm unter höchsten Hygienestandards weiterverarbeitet“, berichtet Dirk Schrader. Weil die Fangquoten streng beachtet werden, biete famila derzeit zum Beispiel keinen Ostseedorsch an, für den ein Fangverbot besteht.
Regionalität und Transparenz
Zu den gelebten Werten seines Traditionsbetriebs gehöre auch, dass der Fisch regional gehandelt und möglichst kurz transportiert wird, erzählt der Geschäftsführer. Süßwasserfische aus der Binnenfischerei und Teichwirtschaft in Norddeutschland werden ebenso wie Scholle und Butt aus der deutschen Ostsee bevorzugt. „Wir können genau nachvollziehen, welcher Fisch wo und wie gefangen wurde“, so Dirk Schrader. Transparenz sei entscheidend für Vertrauen. Damit die hochwertigen Lebensmittel aus dem Meer köstlich munden, müssen sie frisch sein: Seelachs, Kabeljau, Scholle oder Steinbeißer sind nur maximal 24 Stunden vom Fischereihafen bis zu den zwölf famila-Warenhäusern mit Frischfischtheken unterwegs. Gefangen werden sie hauptsächlich im Skagerrak, Kattegat oder Nordostatlantik. Vom Fischumschlagsplatz im dänischen Padborg wird die fangfrische, auf Eis gepackte Ware noch am selben Tag nach Kiel gebracht. Mitten in der Nacht verlassen die Kühllaster dann den Seefischmarkt in Kiel, um die wertvolle Fracht pünktlich zu den Öffnungszeiten an die Warenhäuser auszuliefern.
Faire Preise für beste Qualität
Die Kundinnen und Kunden bei famila schätzen die Qualität und den Geschmack der Fischspezialitäten. „Sie sind deshalb auch gern bereit, einen fairen Preis zu bezahlen“, weiß Dirk Schrader und betont: „Wir leben die wertschätzende Kultur von Speisefisch jeden Tag.“ So kann man die köstlichen Flossentiere mit gutem Gewissen genießen.
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