Fein und unverwechselbar. Wer einmal die Pastinake für sich entdeckt hat, wird sie lieben. Für immer. Ihr erdiges, feinsüßes Aroma ist wunderbar und eine Bereicherung – nicht nur im Herbst.

Die braunroten Beeren sind die Früchte der Dattelpalmen. Die Honigsüßen wachsen in den heißesten Gegenden dieser Welt. Als Wüstenbewohner beflügeln sie die Fantasie und lassen von Oasen und orientalischen Erzählungen träumen.

Mit einer Birne in der Hand lassen sich die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres noch schöner genießen. Zudem ist jetzt die beste Gelegenheit für das traditionelle Gericht Birnen, Bohnen und Speck.

Auberginen schmecken mild und dezent. Mit kräftigen Gewürzen wie Rosmarin, Thymian, Knoblauch und Würzpasten lassen sie sich immer wieder neu variieren. Roh sollte man Auberginen nicht verzehren. Und dann ist da noch die Sache mit dem Salz.

Je gelber, desto süßer. Je dunkler, desto leckerer. Wer diese Empfehlung bei der Weintraubenwahl beherzigt, greift stets zu den köstlichsten Früchten und erhält puren Genuss.

Vorhang auf für den allseits geliebten Hokkaidokürbis! Es macht den Eindruck, als sei er schon immer da gewesen. Dabei ist er erst vor gar nicht so langer Zeit hier aufgetaucht.

Blumenkohl schmeckt roh im Sommersalat, gegart als Gemüse, überbacken, paniert und im Süppchen. Und wenn es mal eine ganz neue Variante sein darf, probiert man frittierte Blumenkohlröschen mit Ketchup (siehe Seite 28). Blumenkohl ist der zarteste Vertreter in der Kohlfamilie. Es gibt ihn traditionell in Weiß und als Romanesco in Grün mit etwas mehr Würze. In Italien und Frankreich wird er auch in Violett geliebt.

Paprika gibt es in vielen Farben, Formen und Schärfen: rot, gelb, grün, orange, groß, klein, dick, spitz, scharf und mild. Je nach Rezept und Geschmack kann aus dieser Paprikavielfalt die geeignete Form ausgewählt werden. Das gilt sogar für den Namen: „der“ Paprika, „die“ Paprika, zwei Paprika, zwei Paprikas – alles richtig, alles verständlich. Bleibt nur noch die Wahl der leckersten Rezepte.

Pflaumen bezeichnen eigentlich ganz verschiedene Obstsorten: echte Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden. Lecker sind sie alle, aber hier soll es diesmal um die echten Pflaumen gehen. Ihr eindeutiges Erkennungsmerkmal ist die Bauchnaht von oben bis unten. Der Pflaumenkuchen vom Blech mit Schlagsahne ist für viele der absolute Klassiker. Aber wie wäre es mal mit Putenkeule in Pflaumensoße?

Möhren bringen mit einem leuchtenden Orange Fröhlichkeit und gute Laune ins Haus. Ihre Farbe verdanken sie dem Inhaltsstoff Carotin. Kein anderes Gemüse hat so viel davon wie Möhren. Der Körper wandelt es in das supergesunde Vitamin A um. Das soll Zellwachstum und Blutbildung fördern, gut für die Haut und stärkend für die Augen sein. In der Küche sind Möhren vielseitig zu verarbeiten und dabei immer preiswert.

Zucchini zeichnen sich durch ihr mildes Aroma aus, das auch für empfindliche Mägen meist bekömmlich ist. Sie gehören klassischerweise in eine französische Ratatouille, überzeugen aber auch in vielen anderen Gerichten wie in Zucchinipuffern mit Quark und als Zucchini-Paprika-Spieße (siehe Rezepte auf Seite 24). Von Juli bis Oktober kommt das Gemüse aus hiesigem Anbau, in der übrigen Zeit aus Italien und Spanien.

Heidelbeeren sind einfach tolle Früchtchen. Sie haben ein ausgewogenes süßsaures Aroma und sind wunderbar saftig, ohne dass man mit ihnen so leicht kleckert. Sie sind herrlich erfrischend und schmücken zudem mit ihrer Farbe Nachtisch, Torten und Salate. Heidelbeeren passen zu Süßem, zu Herzhaftem und beglücken als Snack. Auch wenn sie ganzjährig erhältlich sind: Die Beeren, die es jetzt gibt, sind die besten.

Galiamelonen sind mit ihrer Süße die klassischen Dessertmelonen. Reife Früchte sind am intensiven Geruch zu erkennen und an dem deutlichen Netzmuster ihrer Schale.

Salatgurken sind lecker, gut bekömmlich und einfach wahre Alleskönner. Das gilt das ganze Jahr über, aber besonders in den Sommermonaten. Sie lassen sich zu Salaten mit frischen Gartenkräutern komponieren und schmecken als Beilage zu Fisch und Fleisch.

Erdbeeren betören Gaumen und Seele – jedes Jahr aufs Neue. Wie gut, dass es bei famila, Markant und nah & frisch die schönsten der roten Früchtchen frisch gepflückt aus der Region gibt.

Frühkartoffeln werden dieser Tage von ganz vielen Genießern sehnsüchtig erwartet. Nach den Wintermonaten mit eingelagerten Kartoffeln und herzhaft-deftigen Gerichten passen die feinen Knollen besonders gut zur leichten, frischen Frühlingsküche.

Spargel kommt jetzt von hiesigen Feldern frisch auf den Tisch. Spargelliebhaber jubilieren. Ob weiß oder grün, als Gemüse mit Butter oder Soße, mit Schnitzel, Schinken oder ohne, roh im Salat, gratiniert mit Feta – das Repertoire ist breit und die Saison ist kurz.

Kiwis erinnern mit der kräftig-grünen Farbe ihres Fruchtfleischs an die Landschaft ihrer Heimat Neuseeland. Von dort eroberten sie vor knapp 60 Jahren die Welt.

Minirömersalat punktet im Vergleich zu anderen Salaten mit festen Blättern und kräftigem Geschmack. Besonders praktisch ist seine Größe.

Bunte Tomaten kommen in den schönsten Farben, Formen und Größen daher: klassisch rot, sonnengelb, orange, braun, grünlich, rund, oval, gerippt …

Frischer Knoblauch ist wie getrockneter Knoblauch ein aromatisches Würzkraut. Als Zwiebelpflanze hüllt er sich wie die Küchenzwiebel in viele dünne Häutchen.

Süßkartoffeln gehören zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln. Als Exot gehen sie inzwischen nicht mehr durch, dafür ist ihr Bekanntheitsgrad in den vergangenen Jahren zu sehr gestiegen.

Zitronen waren schon für Goethe der Inbegriff von Italiensehnsucht. Sie bringen Leichtigkeit und Sonne auf den Tisch – und das tut dieser Tage, wo das Frühjahr sich mal mehr, mal weniger vorsichtig ankündigt, doppelt gut.

Porree ist ein klassisches Wintergemüse, auch wenn er nicht zuletzt als Suppengrün das ganze Jahr über einen festen Platz im Speiseplan hat. Er bringt eine kräftige Würze in alle Gerichte.

Ingwer ist die richtige Wahl für nasskalte Tage, die einen bis auf die Knochen frieren lassen. Er bringt mit seiner milden Schärfe die wohlige Wärme zurück in den Körper.

Bananen seien all denjenigen ans Herz gelegt, die sich vorgenommen haben, in diesem Jahr mehr Sport zu treiben. Kein Obst enthält mehr Energie als die Banane.

Honigpomelos sind die Größten unter den Zitrusfrüchten. Ihr helles oder rötliches Fruchtfleisch schmeckt süßer als das von Grapefruits und etwas herber als das von Orangen.

Feldsalat hilft meisterhaft über die Wintermonate hinweg, wenn andere Salatsorten sich rarmachen. Beim feinen Feldsalat, auch als Rapunzelsalat bekannt, lohnt sich das Zugreifen.

Mangos sind Früchte, die alle unsere Sinne beleben. Süß, saftig und aromatisch kommen sie daher und lassen Träume von lauschigen Sommerabenden erwachen. Vorausgesetzt, sie sind wirklich ganz reif.

Orangen kommen jetzt, wo das Angebot an frischem Obst ein bisschen schmaler ist, mit viel Geschmack und Saftigkeit gerade recht. Ihre leuchtende Farbe bringt gute Stimmung ins Haus. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe sorgen für gesunden Schwung. Orangen duften einmalig gut und machen stark gegen Erkältungen. Für die meisten sind sie fester Bestandteil des bunten Tellers.

Walnüsse gehören zum Weihnachtsfest wie Christstollen, Pfeffernüsse und Gänsebraten. Nur, dass sie gesünder sind. Zudem sind sie auch noch lecker und lassen sich vielseitig verwenden. Früher hieß es, Nüsse seien viel zu fett und machten dick. Heute sagen Studien: Walnüsse stärken Herz und Kreislauf, senken das Infarktrisiko und halten das Gehirn bis ins hohe Alter in Gang. Ein Glück!

Chicorée ist definitiv ein Gemüse mit einem Hauch des Besonderen. Das liegt sicher an seinem für ein Gemüse ungewöhnlich bleichen Aussehen. Dann ist da der so ganz spezielle Anbau. Und schließlich geht’s um die Geschichte zu seiner Entstehung oder besser gesagt Entdeckung. Bei alledem verwundert es nicht, dass der Chicorée auch in der Gemüseabteilung eine Extrabehandlung bekommt.

Butternutkürbisse überzeugen mit einem nussigen, leicht buttrigen Geschmack.

Petersilienwurzeln sind berühmt und beliebt als würzendes Gemüse für Suppen und Eintöpfe.

Grünkohl gehört zu den vitaminreichsten Wintergemüsesorten. Er wird ab jetzt bis März auf den heimischen Äckern geerntet und liegt kräftig grün mit viel Volumen in den Gemüseregalen.

Wirsingkohl ist ein klassisches Gemüse für die kühlen Jahreszeiten. Jetzt kommt der Herbstwirsing auf den Markt, anschließend der Winterwirsing.

Kakis zählen zwar noch zu den Exoten im Obstregal, werden aber immer beliebter. Wie schmeckt diese runde Frucht in leuchtendem Orange, die im Herbst wieder in den Märkten auftaucht?

Peperoni gehören wie Gemüsepaprika und Chilischoten zur großen Paprikafamilie. Rote Peperoni werden gern auch zu Gewürzen wie Paprikapulver und Rosenpaprika verarbeitet.

Knollensellerie ist der enge Verwandte von Stauden -und Schnittsellerie. Die Knolle mit der hellen, derben Schale und dem festen, fast weißen Fleisch gibt durch ihren charakteristischen Geschmack jedem Gericht eine besondere Note.

Rosmarin hat nicht nur einen wunderschönen Namen, einen wunderbaren Duft und eine sonnige Heimat. Dieses Gewürz zaubert in jedes Gericht ein himmlisches Aroma.

Äpfel sind das unumstrittene Lieblingsobst der Deutschen. Zwischen 19 und 25 Kilogramm kommen auf jeden Bundesbürger pro Jahr. Ein Trend im Apfelregal sind sogenannte Clubsorten wie Pink Lady und Kanzi.

Nektarinen sind Pfirsiche mit glatter Schale. Das macht sie besonders bei denjenigen sehr beliebt, denen die etwas pelzige Haut des Pfirsichs beim Kauen nicht behagt.

Brombeeren sind herrlich aromatische und saftige Früchte. Sie sind lecker zum Sofortessen, als Kuchenbelag und zur Herstellung von Gelee, Saft und Konfitüre.

Zwetschgen sind eine Unterart der Hauspflaumen und eignen sich besonders gut zum Kochen, Backen und Einmachen. Ihr Fruchtfleisch ist fester als das der anderen Sorten und etwas säuerlicher und herber.

Wilde Pfirsiche übertreffen ihre kugeligen Verwandten geschmacklich nochmals um Welten. Die platten Früchte sind saftig und sehr aromatisch.

Zuckermais ist angenehm süß und jetzt im Sommer zum Grillbüfett einfach perfekt geeignet. Die gelben Stangen mit den vielen kleinen Körnern sind ohne Aufwand zubereitet. Ein bisschen Butter, ein bisschen Salz, fertig.

Dumara-Melonen sind eine Sorte der Wassermelonen, die jetzt in den Sommermonaten in den Märkten erhältlich ist. Sie sind extragroße Exemplare, die etwa zehn Kilogramm auf die Waage bringen.

Basilikum schmeckt nach Süden und lauen Sommerabenden. Weltbekannt wurde es als unerlässliche Zutat im Pesto Genovese, dieser Soße, die jedes Nudelgericht zu einer schnellen und perfekten Mahlzeit werden lässt.

Rhabarber wird gern als Obst zubereitet, wenngleich er botanisch zum Gemüse zählt. Wer Grapefruit, Ananas, Zitrone und andere saure Früchte mag, der ist meist auch ein Liebhaber des Rhabarbers.

Salbei ist als aromatisches Gewürz und hochwirksames Heilkraut gegen alle möglichen Alltagswehwehchen bekannt. Die Briten schwören auf Salbei als Fleischgewürz.

Kohlrabi ist der mildeste Vertreter in der großen Gruppe der Gemüsekohlarten. Das für andere Kohlsorten wie Weiß- und Rotkohl so typische Aroma tritt bei diesem Vertreter in den Hintergrund.

Limetten enthalten wie Zitronen viel gesundes Vitamin C und fruchtige Frische.

Koriander gehört zu den ältesten Gewürzpflanzen der Menschheit. In der asiatischen und der lateinamerikanischen Küche hat er einen festen Stammplatz.

Spitzpaprika sind im Vergleich zu den anderen Paprikasorten spitzer in der Form und voller im Geschmack.

Kopfsalat ist der Klassiker unter den Salaten und erfreut sich schon sehr lange Zeit großer Beliebtheit. Sogar die alten Ägypter sollen ihn gekannt haben, wobei es sich damals noch um eine buschige Wildform gehandelt haben wird.

Avocados sind ein wunderbarer Beweis dafür, dass Fett gesund und lebenswichtig ist.

Estragon sollten alle kennen, die sich salzarm ernähren möchten, denn es kann mit seiner Würzkraft Salz ersetzen.

Passionsfrüchte erfordern Wagemut. Ihr Äußeres ist längst nicht so ansehnlich und gefällig wie Bananen, Zitronen und all die anderen Tropenfrüchte, die in den Obstabteilungen zu finden sind.

Ananas gehören wie Bananen zu den beliebtesten Tropenfrüchten. Sie liefern jede Menge Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe.

Sojasprossen sind lecker knackig und peppen Gemüsepfannen und Wintersalate auf. Ihr milder Eigengeschmack fügt sich den unterschiedlichsten Gewürzen und Zutaten.

Kokosnüsse tauchen hierzulande in verschiedenen Formen auf: als Kokosmilch, Flocken und Raspeln, als ganze Nuss und neuerdings als Kokosblütenzucker.

Rotkohl gehört zu den Klassikern auf dem Festtagstisch. Kein Wunder, denn dieser Kohl ist gesund, einfach lecker und auch optisch etwas Feines.

Clementinen sind Kreuzungen aus Mandarinen und Bitterorangen und gehören damit zu den Zitrusfrüchten. Sie sind den Mandarinen ähnlich und doch anders.

Erdnüsse gehören zu den beliebtesten Snacks. Sie kommen geröstet und gesalzen, als Flips und als gesundes Erdnussöl in den Handel. Die Lebensmittelindustrie setzt sie als Geschmacksträger in Müsliriegeln, Schokolade und asiatischen Soßen ein.

Chinakohl ist das Gemüse, das auch im Winter noch knackfrisch auf den Tisch kommt. Von Ende Mai bis März haben famila und Markant deutsche Ware im Angebot. In der übrigen Zeit stammt das Blattgemüse aus Gewächshäusern in Spanien.

Pastinaken sind ein klassisches Herbst- und Wintergemüse. Ihre Erntezeit beginnt jetzt. Das wunderbare alte Gemüse feierte in den vergangenen Jahren zwar ein zaghaftes Comeback, ist aber noch immer eher selten auf den Tellern zu finden.

Nashi-Birnen gehören wie einheimische Birnen und Äpfel zu den Rosengewächsen, wurden aber ursprünglich in China kultiviert. Daher der ungewöhnlich klingende Name, der, anders geschrieben, in Norddeutschland für eine zuckerhaltige, weniger gesunde „Nahrung“ verwendet wird.

Bratpaprika holen noch einmal den Sommer zurück auf den Tisch. Die grünen Früchte, auch Pimientos genannt, gehören zu den Paprika, sind aber viel kleiner als die roten, gelben und grünen Gemüsepaprika.

Hokkaidokürbisse stammen von der gleichnamigen japanischen Insel Hokkaido. Von dort aus starteten sie vor gut 20 Jahren ihre Weltkarriere und wurden zur beliebtesten Kürbissorte hierzulande.

Kumatos gehören zu den Neuzugängen im Gemüseregal. 2009 wurde diese Tomatensorte in den USA patentiert. Seitdem überzeugt sie nach und nach die Tomatenliebhaber dieser Welt.

Schalotten haben ein feineres, weniger scharfes Aroma als die anderen Küchenzwiebeln. Ihr eher süßlicher und würziger Geschmack verfeinert Soßen, Fleisch- und Fischgerichte sowie Salate.

Himbeeren sind die Früchte des Sommers. Ihre Süße und das intensive Aroma sichern ihnen bei jedem Wettbewerb im Reich der Früchte einen Podestplatz.

Rettiche sind nah verwandt mit den Radieschen, allerdings viel seltener in deutschen Küchen anzutreffen. Ihr scharfwürziger Geschmack kommt von den ätherischen Ölen, die in dem Wurzelgemüse stecken.

Rote Johannisbeeren werden Ende Juni reif, um den Johannistag am 24. des Monats. So kamen diese kleinen, kugeligen Beeren an herabhängenden Trauben zu ihrem Namen.

Frische Erbsen sind nicht lange haltbar. Fast die gesamte Ernte wird deshalb sofort für Konserven und als Tiefkühlware verarbeitet. Nur ein kleiner Teil kommt frisch und leuchtend grün in die Märkte – und das auch nur für kurze Zeit.