Jetzt kracht‘s
EISBERGSALAT geht immer – als Rohkost, im Burger, als raffinierte Vorspeise und auch mal gebraten.
Foto(s): Frederik Röh, Henrik Matzen
„Wir füllen unsere selbst gemachten, glutenfreien und vegetarischen Kidneybohnenburger mit Eisbergsalat, Tomaten und Gurken. Lecker!“
Marcel Stock, Obst- und Gemüseexperte im famila-Warenhaus Bad Segeberg
Von außen wirkt dieser Salat etwas verschlossen. Seine Blätter liegen eng übereinander und bilden einen festen Kopf. Ganz anders sieht der Eisbergsalat auf dem Feld aus: Große, gekräuselte Blätter stehen wie grüne Flügel rund um die innere Kugel und fangen Sonnenlicht ein. Bei der Ernte werden diese äußeren Blätter abgeschnitten, um den Salatkopf für den Transport vorzubereiten. Wird der Eisbergsalat halbiert, kommt sein spektakuläres Inneres zum Vorschein. Kunstvoll gekräuselte, eng zusammenliegende Blätter mit einer hellen Mitte, die sich nach außen hin dunkler färbt. Weltweite Beliebtheit hat sich der süßliche bis leicht herbe Salat mit seiner fast unschlagbaren Haltbarkeit erworben. Auch nach dem Anschnitt bleibt er noch einige Tage knackfrisch.
Ein grüner Alleskönner
Bis Mai kommt der Eisbergsalat aus Spanien zu uns. Ab dann bis in den Oktober hinein sind die einheimischen Salate erhältlich. So allgegenwärtig dieser Salat ganzjährig ist, so bemerkenswert ist seine Vielseitigkeit. Seine Blätter schmecken im Wintermix, als dekorative Schälchen für Füllungen, als grüne Beilage in Burgern, aufgerollt in Frühlingsrollen und als Basis für einen glutenfreien Wrap.
Warum nicht mal in die Pfanne?
Eine raffinierte Basis für Vorspeisen entsteht, wenn der Kopf in drei Zentimeter dicke Scheiben geschnitten und mit Zutaten belegt wird. Wenn man die Scheiben leicht ölt und würzt, kann der Salat sogar gegrillt werden. Auch in anderen warmen Gerichten kommt Eisbergsalat gut zur Geltung: Er lässt sich schmoren und überbacken. In mundgerechte Stücke gerupft und mit Frühlingszwiebeln und Knoblauch gebraten, wird der Eisbergsalat zu einem Klassiker, der zum chinesischen Neujahr serviert wird – das fällt in diesem Jahr auf den 17. Februar.
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