Mandarinen
In ihrem Ursprungsland China gelten Mandarinen noch heute als Segensbringer für das neue Jahr. Bei uns gehören sie zum Weihnachtsfest und schenken leckere Sonnenscheinenergie.
„Mandarinen am besten bei Zimmertemperatur aufbewahren und innerhalb von drei bis fünf Tagen verzehren. Mit ihrem süßen, saftigen Geschmack eignen sie sich ideal zum Nachtisch, zum Beispiel in Quarkspeisen oder einfach pur zum Genießen.“
Nicole Richter, Obst- und Gemüseexpertin im famila-Warenhaus Ludwigslust
Mandarine und Clementine
Die Mandarine ist die Frucht, aus der Sorten wie Clementinen und Satsumas gezüchtet wurden. Die kleinste Mandarinensorte, die Tangerine, steckt hierzulande vor allem in Konserven. Anfangs war die Abgrenzung zwischen Mandarinen und Clementinen deutlich. In den einen steckten Kerne, in den anderen nicht. Die einen ließen sich leicht pellen, die anderen schwieriger. Jahrzehntelanges Kreuzen und Züchten neuer Sorten hat diese klare Abgrenzung aufgelöst. Heute ist es reine Geschmackssache, zu welcher Sorte man lieber greift.
Von süß bis herzhaft
Naheliegend ist die Verwendung von Mandarinen und Clementinen in süßen Rezepten wie Kuchen, Flammeris, Obstsalaten und Quarkspeisen. Mandarinen schmecken in Biskuitrollen und Muffins. Sie gehören ins Müsli, in den Smoothie und zusammen mit Kiwi und Bananen in winterliche Obstsalate. Die orangenen Kugeln können aber auch anders: Sie veredeln die Möhrensuppe, passen zum Feldsalat kombiniert mit Nüssen, geben dem Nudelsalat eine besondere Note, lassen sich zu Shrimps und Krabben kombinieren und ergänzen Chicorée mit knusprig gebratenem Speck. Es ist Mandarinenzeit!
Rezepte