Die Obstkönige
Äpfel werden geliebt – besonders die erntefrischen, die jetzt von den Plantagen zum Beispiel im Alten Land zu uns kommen.
„Der Elstar ist bei uns die absolute Nummer Eins. Er ist bei den Kunden so beliebt, weil er geschmacklich genau in der Mitte zwischen süß und sauer liegt und sich für alle möglichen Zubereitungsvarianten eignet.“
Christian Potthast, Obst- und Gemüseexperte im Markant-Markt Lübeck/Vorwerk
Einer geht immer! Aus der Hand, im Müsli, im Salat, auf dem Kuchen, als Saft, im Rotkohl und als Mus. Äpfel mag fast jeder gern, sie sind hierzulande das beliebteste Obst. Sicher auch deshalb, weil der Apfel mit seiner Sortenvielfalt für alle Geschmäcker und alle Gelegenheiten genau richtig ist: ob saftig und süß, leicht säuerlich, grün, rot, gelb, knackig oder etwas weicher. Braeburn, Elstar, Jonagold und Gala machen es möglich. Rund ein Dutzend Apfelsorten sind im Handel erhältlich.
Ein Apfel für jede Gelegenheit
Außer im Geschmack unterscheiden sich Äpfel durch ihre Konsistenz bei der Zubereitung – ähnlich wie festkochende und mehligkochende Kartoffeln. Perfekt zum Backen ist der Boskop mit seinem weichen Fruchtfleisch. Elstar, Jonagored und Cox Orange machen alles mit. Sie schmecken frisch als Tafelapfel, im Kuchen und als Apfelmus. Im Müsli sind süße Sorten zu empfehlen; so kann man problemlos auf zusätzlichen Zucker verzichten. Für Apfelmus sind vor allem leicht zerfallende Apfelsorten geeignet – neben dem Boskop sind dies die Sorten Gravensteiner und Ontario.
Darmputzer inklusive
Äpfel sollten idealerweise mit Schale verzehrt werden. Hier stecken die meisten gesunden Stoffe, besonders die Ballaststoffe. Sie quellen im Darm auf und machen somit länger satt. Sie sind unverdaulich und werden auch Darmputzer genannt. Wenn die Darmbakterien versuchen, die unverdaulichen Pektine zu knacken, produzieren sie Buttersäure. Diese schützt die Darmwände und hält sie gesund. Alles gute Gründe, um täglich einen Apfel zu essen. Wie heißt es so schön op platt: „Jeden Dag een Appel, un de Dokter holdt sien Sabbel!“
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