Klassiker der Steakkultur

T-Bone-Steak gilt als Klassiker für den Grill und ist auf jeder Barbecue-Party höchst willkommen. Nicht nur über dem Grillfeuer, sondern in der Pfanne und beim Garziehen im Ofen entfaltet sich der volle Rindfleischgeschmack – köstlich!

„Gerade jetzt zur Grillsaison ist T-Bone-Steak bei unseren Kunden sehr beliebt. Kein Wunder: Das Fleisch ist zart, bleibt durch den Knochen schön saftig und verträgt daher auch hohe Temperaturen sehr gut – perfekt zum Grillen.“
Tino Meißner, Fleischexperte im famila-Warenhaus Osterholz-Scharmbeck

Benannt ist das T-Bone-Steak nach dem zu ihm gehörenden T-förmigen Knochen. Es wird aus dem Rücken des Rindes geschnitten und besteht aus dem Roastbeef (samt kleiner Fettdecke) und einem Stück Filet. Der Knochen liegt in der Mitte dieser beiden hochwertigen Teilstücke. Beim Grillen oder Braten sorgt der Fettanteil des marmorierten T-Bone-Steaks für Saftigkeit und einzigartigen Geschmack. Zusätzlich fördert der Knochen das Fleischaroma.

Gesunder Fleischgenuss

Etwa 600 Gramm schwer und rund vier Zentimeter dick – so lieben anspruchsvolle Fleischliebhaber das T-Bone-Steak. Für richtig gute Esser dürfen es sogar bis zu 1.000 Gramm sein. Die Nährwerte dieses Steaks überzeugen auf jeden Fall: 100 Gramm enthalten rund 220 Kalorien, 24 Gramm hochwertiges Eiweiß und 18 Gramm Fett (wer möchte, schneidet dieses Fett nach dem Garen ab). Mit seinen hohen Proteinwerten liefert das T-Bone-Steak wertvolle Aminosäuren, die unser Körper beispielsweise zum Aufbau der Muskulatur benötigt. Hinzu kommt ein beachtlicher Gehalt an wichtigen Spurenelementen und Mineralstoffen.

Qualität + richtige Zubereitung = Hochgenuss

Wie bei vielen Lebensmitteln kommt es beim T-Bone-Steak nicht nur auf Qualität, sondern auch auf die richtige Zubereitung an. Als Empfehlung gilt: Das Fleisch sollte rund zwei Stunden zuvor aus dem Kühlschrank genommen werden, sodass es Zimmertemperatur annehmen kann. Damit das Steak sich beim Grillen oder Braten nicht wellt, wird der Fettrand im Abstand von einem Zentimeter mehrfach leicht eingeschnitten. Anschließend wandert das leckere „Schnittchen“ erst einmal in die heiße Gusspfanne beziehungsweise über direktes Grillfeuer für scharfes Anbraten – von jeder Seite rund eine Minute. Dann lässt man es entweder im vorgeheizten Backofen bei 70 Grad oder bei indirekter Hitze im (Kugel-)Grill garziehen. Die Garzeit richtet sich dabei nach Gewicht und Dicke. Echte Steak-Profis verwenden ein Fleischthermometer, um die Kerntemperatur von 52 bis 55 Grad perfekt zu treffen. übrigens: Wenn das Fleisch beim Drucktest mit dem Finger leicht nachfedert, ist es knapp medium gegart.

So klappt‘s mit der Kruste

Und noch ein Tipp: Wer auf dem Steak eine schöne braune Kruste haben möchte, salzt es am besten erst direkt vor dem Servieren, denn Salz wirkt hygroskopisch, das bedeutet wasseranziehend. Es sorgt also dafür, dass aus dem Fleisch Wasser austritt. Wird schon vor dem Braten gesalzen, muss dieses Wasser erst verdampfen, bevor überhaupt eine Kruste entstehen kann. Einfach mal ausprobieren – zum Beispiel mit unserem Rezept für T-Bone-Steak mit Chili-Cheese-Dip auf der folgenden Seite.

Rezept