Würzige Akzente
KNOBLAUCH würzt mit seinem typischen Aroma. Ob frisch oder getrocknet – wählen Sie nach Belieben.
Foto(s): Frederik Röh, Henrik Matzen
Die meisten kennen Knoblauch als weiße, scharfwürzige Knollen. Getrocknet oder frisch mit grünem Stängel, verleihen sie griechischem Zaziki ebenso wie asiatischen Gemüsepfannen und mediterranen Nudelsoßen den typischen Geschmack. Ein echter Geheimtipp ist diese Variante der beliebten Würzknollen: schwarzer Knoblauch. Er entsteht, wenn Knoblauch fermentiert wird. Er bekommt dadurch eine leicht süßliche Note und beeinflusst nach dem Genuss den Atem nicht.
Knoblauchduft
Wie für die würzige Familie der Zwiebeln typisch, sind auch im Knoblauch jede Menge aromatische, ätherische Öle enthalten. Sie sorgen für das unverwechselbare Aroma, das im frischen, ungegarten Knoblauch besonders intensiv ist. Schonend gegart, wird der Geschmack milder. Getrockneter Knoblauch ist am längsten haltbar, doch ist die Würze deutlich schwächer. Knoblauch wird aus Spanien, Frankreich, Peru, Ägypten und China importiert. Es gilt: Je kürzer der Transportweg, umso frischer und kräftiger das Aroma. Im Sommer ist Knoblauch auch aus deutschem Anbau im Angebot.
Gepresst, geschnitten, gedrückt
Ob Knoblauchzehen mit einer Knoblauchpresse zerkleinert werden sollen oder ob dafür nur ein Messer in Frage kommt – das ist Ansichtssache. Viele Köche raten kategorisch vom Pressen ab und raten zum leichten Zerdrücken mit einem Messerrücken oder zum feinen Würfeln. Manche Studien kommen zu einem anderen Ergebnis. Unser Tipp: Schneiden Sie die Zehen, um den Knoblauch für Pasta, Pizza und Gemüsepfanne feiner dosieren zu können. Für Salatsoßen, Pestos oder Dips greifen Sie zur Presse. So lässt sich das feine Würzmittel optimal mit den anderen Zutaten vermengen.
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