Rezept
Apfelkuchen
Zubereitungszeit
ca. 60 Minuten
+ 2 Stunden Ruhezeit für den Teig
Zubereitung
SCHRITT 1
„Einen Apfelkuchen nach guter alter Art backe ich am liebsten mit einem Mürbeteig, für den ich ein bewährtes Rezept habe“,\r\nsagt Christine Klingenberg.\r\nSie gibt dafür Mehl, Zucker,\r\nMargarine, Ei und Backpulver\r\nin eine Rührschüssel und lässt den Teig gut von der Küchenmaschine durchkneten. Der Teig muss danach 2 Stunden im Kühlschrank ruhen.
SCHRITT 2
Nun bleibt reichlich Zeit, um die Äpfel zu schälen und in Spalten zu schneiden. Christine\r\nKlingenberg bevorzugt zum\r\nKochen und Backen die alte\r\nSorte Boskop. „Aber man kann auch andere Sorten verwenden. Sie sollten nur nicht zu weich sein und am besten leicht säuerlich, denn die Kombination aus säuerlichem Apfel und\r\nsüßem Teig harmoniert optimal.“
SCHRITT 3
Jetzt wird die runde Backform für den Teig vorbereitet. Auf den Boden legt Christine Klingenberg Backpapier, bevor sie die Form sorgfältig mit Fett\r\nauspinselt. Dann streicht sie\r\nmit mehlbestäubten Händen den Teig in die Form hinein, wobei die Ränder etwas hochgezogen werden. Der Boden bleibt mit 0,5 Zentimetern relativ dünn.
SCHRITT 4
„Mürbeteig wird mit einer Gabel eingestochen, damit der Teig beim Backen gleichmäßig aufgeht“, verrät die Backexpertin. Danach legt sie die Apfelspalten in die Form,\r\nordentlich fächerförmig auf\r\ndem Teig verteilt. Man könnte darüber noch Zitronensaft träufeln. „Aber dann wird es so\r\nflüssig, das mag ich nicht“,\r\nmeint Christine Klingenberg.
SCHRITT 5
Nun geht es ab in den Ofen für etwa 20 Minuten bei 180 Grad (Heißluft, nicht vorgeheizt). Mit einem Holzstäbchen prüft\r\nChristine Klingenberg, ob der Kuchen fertig ist – ein bewährter Hausfrauentrick.\r\nDer Teig soll nicht am Holz\r\nkleben, sondern es sollen kleine Krümel haften bleiben. Dann aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.
SCHRITT 6
Zum Glasieren verwendet Christine Klingenberg gern selbst gemachte Aprikosenmarmelade\r\noder englische Orangenmarmelade. Sie\r\nwird in einem kleinen Topf\r\n2 bis 3 Minuten aufgekocht,\r\ndamit der Zucker karamellisiert. „Das gibt\r\neinen schönen Glanz, und\r\ndie Marmelade verläuft nicht“, sagt die Expertin. Die flüssige Marmelade mit einem Pinsel auf den Kuchen streichen.
SCHRITT 7
Für die Garnitur greift Christine Klingenberg zu den Mandelblättchen. Außerdem hat sie Walnüsse schnell in einem Mixer klein gehackt. „Haselnüsse\r\nschmecken auch gut auf diesem Kucken. Wer sie verträgt, sollte sie ruhig\r\nverwenden“, sagt Christine\r\nKlingenberg, die es liebt,\r\nRezepte auch einmal zu\r\nvariieren.
SCHRITT 8
Der krönende Abschluss ist die Verzierung mit einem „Schokoladengitter“:\r\nein Muss für die Kapellenhöhe, in der sich alles um Schokolade dreht. In der Backstube wird sie in einem Pfännchen im\r\nWasserbad erwärmt und dann dekorativ in feinen Linien über den Kuchen gegossen.
Zutaten
Für 4 Portionen
200 g
Mehl
85 g
Zucker
85 g
weiche Margarine
1 TL
Margarine für die Form
Ei
2 TL
Backpulver
4-5 
Äpfel je nach Größe, am besten Boskop
3 EL
Orangen- oder Aprikosenmarmelade
30 g
Mandelblättchen
1 EL
gehackte Walnüsse oder Haselnüsse
50 g
Zartbitterschokolade (ca. 60% Kakaogehalt)