Fantastisch vielseitig
TOMATEN gibt es ganzjährig im Handel, aber nie sind sie so aromatisch wie jetzt und in den kommenden Sommermonaten.
Foto(s): Frederik Röh, Henrik Matzen
„Ich mag am liebsten Cocktail-Rispentomaten, weil sie geschmacklich besonders intensiv sind. Sie schmecken lecker in Salaten und in Aufläufen.“
Markus Jacobs, Marktleiter bei Markant in Röbel
Sie sind äußerst verschieden in Form, Größe und Geschmack. Ein paar grundlegende Kenntnisse über die Vielfalt der Tomatensorten helfen, die jeweils ideale Tomate für die geplante Zubereitung zu finden. Von der Strauchtomate über die Fleisch- und Honigtomate bis hin zur Cherrytomate: Die Unterschiede sind beachtlich.
Kleines Tomaten-Abc
Die kräftig roten Strauchtomaten haben kleine Kerne und sind die perfekte Sorte für Pizza, Suppe, Sandwich sowie das Rezept Caprese, die klassischen Tomatenscheiben mit Mozzarella. Die größeren Fleischtomaten mit weniger Säure und festerem Fruchtfleisch eignen sich zum Füllen, für Ragouts und zum Grillen. Typisch für die ovalen Flaschentomaten sind eine feste Haut und die lange Haltbarkeit. Sie sind eine prima Soßengrundlage, und man kann sie auch gut braten. Cocktailtomaten oder die noch kleineren Cherrytomaten brillieren als Rohkost sowie in Grill- und Pfannengerichten. Welche ist Ihre Lieblingstomate? Ausprobieren!
Verwöhnung für den Gaumen
Wir haben es dem Seefahrer Christoph Kolumbus zu verdanken, dass wir heute dieses köstliche Gemüse aus der Familie der Nachtschattengewächse genießen können. Er brachte die ersten Tomaten im frühen 16. Jahrhundert aus Südamerika mit nach Europa. Hierzulande entdeckte man die Köstlichkeit Ende des 19. Jahrhunderts. Seitdem werden Tomatensorten gezüchtet, sodass die heutige Vielfalt kaum Wünsche offenlässt. Mal ehrlich, was wäre ein Salat ohne Tomaten? Eine Pizza ohne Tomatensoße? Wie schade wäre es, würde es Caprese nicht geben? Tomaten verwöhnen den Gaumen mit viel Aroma und sind schnell zuzubereiten. Jetzt beginnt die norddeutsche Tomatensaison.
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