Grüne Begleiter
BRECHBOHNEN sind grüne Bohnen mit einer genialen Besonderheit – und richtig köstlich sind sie auch.
Foto(s): Frederik Röh, Henrik Matzen
Brechbohnen sind wunderbare Sommerbegleiter. Sie schmecken in der bunten Suppe, als Vorspeise im Speckmantel, als Beilage zu gebratenem Fleisch und Fisch sowie gedünstet in Salaten. Mediterrane Kräuter wie Oregano und Thymian harmonieren gut zu Brechbohnen, selbstverständlich ebenso wie das würzige Bohnenkraut, das es jetzt frisch dazu gibt. Auch zu Nudelgerichten und in sommerliche Gemüsepfannen passen Brechbohnen hervorragend. Außerdem empfehlen wir Bohnen-Matjes-Salat (Rezept auf der rechten Seite) und eine vegane Bohnenpfanne mit Räuchertofu und Couscous (Rezept auf Seite 30).
Kleine Bohnenkunde
Wer denkt, dass Brechbohnen den grünen Bohnen sehr ähnlich sind, liegt damit goldrichtig. Beide gehören zu den Gartenbohnen, die bereits seit einigen Tausend Jahren angebaut werden. Inzwischen gibt es unzählige Sorten, die sich in Farbe, Form und Geschmack unterscheiden. Das Besondere an den Brechbohnen ist, dass sie zwischen ihren Schotenhälften keine festen Fasern besitzen. Daher können sie bei der Zubereitung einfach in mundgerechte Stücke gebrochen werden. Damit nicht jedes Böhnchen ein Tönchen gibt: Bohnenkraut, Fenchel, Anis und Kreuzkümmel zum Würzen verwenden.
Keine Rohkost
Brechbohnen müssen unbedingt vor dem Genuss gegart werden. Wie alle anderen Bohnen sind sie im rohen Zustand ungenießbar. Wem es für den norddeutschen Eintopfklassiker Birnen, Bohnen und Speck dieser Tage noch zu sommerlich ist, dem sei der ebenfalls sehr norddeutsche Schnüsch ans Herz gelegt. Von diesem traditionellen „Quer-durch-den-Garten“- Eintopf gibt es viele Abwandlungen und einige gut gehütete Familienrezepte. Brechbohnen sollten in jedem Fall dabei sein.
Rezepte