Plattes Traumobst
PLATTPFIRSICHE sind die platten Geschwister der kugeligen Pfirsiche und überzeugen mit ganz viel Aroma.
Foto(s): Frederik Röh, Henrik Matzen
Diese Früchte haben diverse Namen: Plattpfirsiche, Ufopfirsiche, Wilde Pfirsiche – um nur einige zu nennen. Dabei kommen sie weder aus dem Weltall noch sind sie eine wilde Form der Pfirsiche. Allerdings haben sie eine charakteristisch flache Form und einen kleinen Kern. Daher würde die Bezeichnung Ufopfirsich eigentlich ganz gut passen. Doch bleiben wir beim schlichten, aber richtigen Namen Plattpfirsich. Meist ist die Sorte Paraguayos zu finden. Sie sind noch süßer, saftiger und aromatischer als die bekannten runden Pfirsiche und daher äußerst beliebt. Seit Ende Mai läuft in Spanien die Ernte.
Unsterblich lecker
Wie bei vielen anderen Obst- und Gemüsesorten, die wir täglich essen, liegt die ursprüngliche Heimat der Pfirsiche in China. Dort sind die pelzigen Kugeln bereits vor 4.000 Jahren angebaut worden und galten laut Überlieferungen als Symbol für Unsterblichkeit. Vor mehr als 1.000 Jahren kamen die Pfirsiche nach Europa und wuchsen bald in allen warmen Regionen. Heute gibt es verschiedene Sorten, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Dazu zählen die Nektarinen und auch die Plattpfirsiche.
Pur, karamellisiert, gegrillt
Die platten Pfirsiche gehören zu den Steinfrüchten und haben ein sehr helles bis weißes, saftiges Fruchtfleisch mit einem kleinen Kern in der Mitte. Das Obst schmeckt pur als Sommersnack, im Obstsalat, als Eis, im Smoothie, als Kompott und im Streuselkuchen (siehe Rezept auf Seite 26). Ebenso köstlich ist die Kombination mit herzhaften Zutaten – karamellisiert im Salat (siehe Rezept auf der rechten Seite), im Curry, in Fleischgerichten und auch in vegetarischen Rezepten. Plattpfirsiche lassen sich außerdem prima grillen und braten. Ausprobieren!
Rezepte