Samtweicher Genuss
Wir lieben sie ganzjährig in getrockneter Form und aktuell als Frischware – welch köstlicher Hochgenuss.
Foto(s): Frederik Röh, Henrik Matzen
Feigen sind ein wundervolles Beispiel dafür, wie erfolgreich es ist, sich mit anderen zusammenzutun, um gemeinsam weiterzukommen. Zu vielen der mehr als 800 Feigensorten auf der Erde gehört eine bestimmte Feigenwespe. Sie bestäubt ausschließlich die Bäume dieser speziellen Feigen. Damit sorgt sie gleichzeitig für ihr eigenes Fortbestehen und für das der Pflanzen. Für uns Menschen gilt: Auch ohne Feigen ließe es sich leben – mit frischen Feigen schmeckt der Oktober jedoch deutlich köstlicher.
Honigsüßes Fruchtaroma
Der honigsüße Geschmack passt zu herzhaften Speisen wie Fleisch, Fisch und Käse sowie bestens auch zu Herbst- salaten (siehe Rezepte auf den folgenden Seiten). Feigen verfeinern Desserts und Kuchen und lassen sich zu Chutneys verarbeiten. Frische Feigen kann man marinieren, füllen und überbacken. In den Mittelmeerländern werden Feigen auch gern im Brot verbacken und als Aufstrich eingekocht.
Gehüllt in Papier
Frische Feigen sind druckempfindlich und werden daher oft in Seidenpapier eingeschlagen angeboten. Die violette, samtige Schale ist essbar. Wer sie nicht so gern mag, schält die Frucht oder löffelt das Fruchtfleisch aus. Ist die Saison der frischen Feigen vorbei, gibt es sie ganzjährig getrocknet im Handel.
Rezepte